Feb
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Written by:
Volkmar
01.02.2012 07:25
HERR, sei du mit mir um deines Namens willen; denn deine Gnade ist mein Trost: Errette mich!
Psalm 109,21
Christus spricht: Ich gebe meinen Schafen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.
Johannes 10,28
Solche Sprüche, wie der aus Psalm 109, haben mich immer erschreckt und früher sogar dazu beigetragen, in Distanz zum Glauben zu gehen. Wieso "um Deines Namens willen"? Es geht doch um mich, um mein Leben!
Und schon gar nicht wollte ich als Schaf angesprochen werden. Ich und ein dummes Schaf?
Bin ich den Niemand? Ein hilfloses dummes Würstchen? Habe ich nicht mein Abitur gemacht, einen guten Beruf gelernt und eine Familie gegründet? Zählt das alles für nichts?
In meinen jüngeren Jahren hatte ich das Gefühl, die ganze Welt aus den Angeln heben zu können. Nichts schien mir unmöglich. Keine Aufgabe zu groß oder nicht zu bewältigen.
...und doch fehlte mir etwas.
Eines Tages berührte mich Jesus indem Er mir sagte, dass Seine Liebe mir persönlich gilt. Und da erkannte ich meine Blindheit. Ich war blind für das Leben. Ich war blind für die Menschen um mich. Ich war sogar blind mir selbst gegenüber. Und jetzt begann ich zu lernen zu sehen - mit Gottes Augen. Und zu hören - mit Gottes Ohren. Und zu fühlen - mit Gottes Herzen.
Die Welt sieht und hört und fühlt sich seither so ganz anders an. Ich muss nicht mehr alles selber aus den Angeln heben - denn Jesus hat die Welt bereits aus den Angeln gehoben. Ich muss nicht mehr selbst alles richten, denn Jesus hat es bereits getan. Ich kann und darf darauf aufbauen, davon erzählen und es weitertragen.
Und ich erkenne meine Grenzen und weiß aber auch, wo ich Hilfe erfahren kann: HERR, sei du mit mir um deines Namens willen; denn deine Gnade ist mein Trost: Errette mich!