Feb
4
Written by:
Volkmar
04.02.2012 08:05
Noah fand Gnade vor dem HERRN.
1.Mose 6,8
Der Menschensohn wird seine Auserwählten versammeln von den vier Winden, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.
Markus 13,27
Jetzt ist genug! So kann und darf es nicht weitergehen. Gott leidet! Seine Schöpfung hat sich von Ihm abkehrt:
(1. Mose 6,5-7)
5 Als aber der HERR sah, dass der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar, 6 da reute es ihn, dass er die Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen 7 und er sprach: Ich will die Menschen, die ich geschaffen habe, vertilgen von der Erde, vom Menschen an bis hin zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln unter dem Himmel; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe.
Gott wird in diesem Texte nicht als der Allwissende beschrieben, sondern er gleicht hier einem Vater, der seinen Kindern die Freiheit geschenkt hat und jetzt trauer, weil Er damit das Risiko eingegangen war, dass sich Seine Kinder von Ihm abwenden. Und genau das ist geschehen.
...und doch hat einer Gnade in Seinen Agen gefunden: Noah. Und daher leben wir weiter.
Auch in Jesu endzeitlicher Rede wird deutlich, wie wenig wir vor Gott "gerecht" leben. Allein durch Seine Gnade und Erbarmen, bestehen wir vor Ihm. Diese Gnade ist uns geschenkt - umsonst! In Jesus Christus haben wir Vergebung gefunden und Heil erfahren: eine Freifahrkarte in die Ewigkeit, ins himmlische Jerusalem.
Ist das nicht herrlich, großartig, überwältigend? Gott liebt mich so, wie ich bin und ich darf diese Liebe für mich annehmen. Mein Leben hat sich dadurch verändert. Gott sei Dank!