Feb
6
Written by:
Volkmar
06.02.2012 07:21
Siehe, des HERRN Arm ist nicht zu kurz, dass er nicht helfen könnte, und seine Ohren sind nicht hart geworden, sodass er nicht hören könnte, sondern eure Verschuldungen scheiden euch von eurem Gott.
Jesaja 59,1-2
Wisst ihr nicht, dass die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Lasst euch nicht irreführen!
1.Korinther 6,9
Wieder einmal fragte mich jemand: "Warum lässt Gott das viele Leid zu?" Nun ja, diese Frage lässt jedenfalls keine einfache Antwort zu. Aber im jeweiligen Kontext kann man auf diese Frage durchaus passenden Impulse geben.
Es ist in unserem Verständnis ein krasser Widerspruch, dass der "Liebe Gott" so viel Leid mitansieht ohne einzugreifen. Unsere beiden heutigen Texte geben darauf eine ebenso krasse Antwort: "Selber Schuld!"
Kann es sein, dass wir "aufgeklärten" Menschen so ganz und gar nicht wissend sind? Wir denken, wir hätten alles im Griff - aber die naheliegendsten Fragen, die Fragen nach unserem Sein, verdrängen wir oder überlassen sie der Esotherik und den Medien. Die haben aber keine Antworten, sondern bieten nur Irreführungen.
Gott will unsere ungeteilte Aufmerksamkeit um unseretwillen! Wenn wir uns an Ihm und um präzise zu sein, an Ihm in Jesus Christus orientieren, dann verändern wir alles. Dann schauen wir nicht nur auf uns selbst, sondern lernen die Welt mit Seinen Augen wahrzunehmen. Unser Egoismus verursacht Leid: Ich Ich Ich! So schreit es aus uns heraus.
Wie sollen wir gerecht werden, wenn der einzige Massstab in unserem Leben wir selbst sind?
Stellt euch vor, unser gemeinsamer Massstab wäre Jesus Christus. Sein Leben würden wir verbindlich als Vorbild annehmen und uns danach orientieren. Im Streit würden wir uns bewußt werden, dass der andere von Jesus geliebt ist, genau so wie ich selbst. Was würde das nicht alles ändern!
Wie wäre es, mit diesem Massstab unser Leben zu bemessen?